Die Geschichte

1293 ursprünglich als Kloster St. Laurenz auf alten Stadtmauern erbaut, florierte dieses unter Führung der Laurenzerinnen, die zwischenzeitlich den Dominikanern angehörten, und konnte sich zu den reichsten Klöstern Wiens zählen.
Im Laufe der Zeit wurde hier eine Krankenpflege, Klosterapotheke, sowie eine öffentliche Mädchenschule betrieben.

1783 wurde das Kloster im Zuge der josephinischen Reformen verkauft. Daraufhin eröffnete eine Farbenfabrik und 1816-1819 wurde die Kirche schließlich vollständig abgerissen und zu einem einheitlichen Objekt umgebaut.

1875 zog die K. u. K. Postverwaltung ein und eröffnete das erste Rohrpostamt Wiens - bis heute befindet sich hier die städtische Postzentrale.
Während des 2. Weltkriegs wurde der Keller als Luftschutzbunker an das "Luftschutz-Raumnetz innere Stadt" angeschlossen.
Während des 2. Weltkrieges wurde das Gebäude von zwei Bomben getroffen und schwer beschädigt.

1991 wurde das schwer beschädigte Gebäude zur neuen Postsparkasse umgebaut und dabei vor allem ältere Bauteile des ursprünglichen Laurenzerklosters miteinbezogen.
Einige Räumlichkeiten im Keller des Gebäudes blieben im Zuge des Umbaus ungenutzt.

1994 wurde der Keller von Ing. Gerald Schmidt in den derzeitigen Zustand umgebaut.

1995 Frau Brigitte Dvorak gründete den Club für gepflegte Weinkultur  "DER KELLER" betrieb diesen bis 2021.

2024 entdeckte Raimund Novotny von "Wien mal anders" den leerstehenden Keller im Zuge seiner immerwährenden Suche nach versteckten Orten im Untergrund Wiens und bietet dort Kellerführungen und Verkostungen an.
Es entstand die Idee, den Weinkeller wiederzubeleben und so hat er die Idee an Lukas Krenn herangetragen, ein begeisterter Sommelier, der die letzten Jahre in der Spitzengastronomie, sowie auch in der elternlichen Wirtshausbrennerei seine Erfahrungen gemacht hat.

1. Dezember 2024 - der "Weinbunker" wird eröffnet und dient fortan wieder als Club für Weinliebhaber, die hier Ihre Weine lagern und mit Freunden genießen können.